Mugilogobius tigrinus Larson, 2001
Mugilogobius tigrinus ist eine kleine, durch die hübsche Zeichnung und einen lang ausgezogenen Flossenstrahl in der ersten Rückenflosse recht attraktive Grundelart. Bekannte Vorkommen gibt es in Thailand, Malaysia, Singapur und Sri Lanka. Mit ausgewachsen gerade einmal knapp 22 mm Gesamtlänge eignet sie sich sehr gut für die Haltung in kleinen Aquarien. Es ist eine sehr salztolerante Art, die typischerweise in kleineren, flachen Mangrovenbächen und -tümpeln lebt. Demzufolge sollten sie zur optimalen Pflege nicht ohne einen leichten Salzzusatz von 1–2 g/l gehalten werden, auch wenn sie längere Perioden in reinem Süßwasser bisher unbeschadet überstanden haben. Aquaristisch ist Mugilogobius tigrinus bisher kaum in Erscheinung getreten. Am besten hält man die Art in einer kleinen Gruppe. Revierstreitigkeiten sind zwischen den Männchen zwar an der Tagesordnung, gehen aber stets harmlos aus. Da diese Art, so wie manche andere Grundeln, nur Lebendfutter und Frostfutter annimmt ist Anfängern die Haltung eher nicht zu empfehlen. Sie fressen gerne kleine Futterorganismen wie Artemianauplien, Cyclops, kleinere Wasserflöhe, Mikro- oder Grindalwürmchen.
Literatur:
Larson, H. (2001): A revision of the gobiid fish genus Mugilogobius (Teleostei: Gobioidei), and its systematic placement. Rec. West. Aust. Mus. Suppl. No. 62.
Ott, G. (2002): Fish Spots – Mugilogobius tigrinus Larson, 2001 – Palmen-Grundel. Aquaristik Fachmagazin Jg. 34(4), Heft-Nr. 166: 28–29.
